Orale Diagnostik ist die Abteilung für Zahnmedizin, die die Diagnose und Behandlungsplanung von oralen Erkrankungen und systemischen Erkrankungen, die sich im Mund manifestieren, vornimmt.

Es gibt nicht nur faule Zähne und entzündetes Zahnfleisch im Mund. Weltweit anerkannt sind alle Weichteilerkrankungen der Kieferknochen und -gelenke, der Speicheldrüsen, der Zunge und des Mundes ein zahnmedizinisches Thema. Obwohl diese Strukturen und Gewebe einen kleinen Bereich bedecken, bilden sie ein anatomisch komplexes System. Viele systemische Erkrankungen zeigen auch im Mund wichtige Symptome. Bei Diabetes zum Beispiel schreitet die Zahnfleischerkrankung sehr schnell voran. Auch hier können häufige und zahlreiche Aphthen im Mund die ersten Symptome der Behçet-Krankheit sein. Aus diesen Gründen wurde eine eigene Abteilung für die Diagnose und Behandlungsplanung von Munderkrankungen gegründet; Auch die Munddiagnostik und Radiologie hat sich dieser Aufgabe gestellt.
Zahnmedizinische Filme (Zahnärztliche Radiographie)

Die größte Hilfe bei der Diagnose von intraoralen Erkrankungen-insbesondere solche, die sich auf hartes Gewebe wie Zähne und Kieferknochen beziehen – sind zahnärztliche Radiographien, d.h. Zahnfilme. Die beiden am häufigsten verwendeten Arten von Zahnfilmen sind periapikale (kleine, 2-3 Zähne) und Panoramafilme (Große, die alle unteren und oberen Zähne und den gesamten Kieferknochen zeigen). Digitale Radiografiegeräte, eine computergestützte Technik, ermöglichen auch eine detaillierte Auswertung, indem Sie bei sehr geringer Strahlendosis Farbe und Licht auf dem Filmbild spielen können. Darüber hinaus sind MRT und CT auch Filme, die vor allem bei Implantatanwendungen und bei der Diagnose von Gelenkerkrankungen angefordert werden können.
Diagnose und Behandlung von oralen Krankheiten

Mann kann nur 1/3 der Zahnstruktur im Mund beobachten aber mit all diesen Methoden können die restlichen 2/3 der Zahnstruktur und die entzündlichen Formationen, die im Kieferknochen verbleiben, leicht beobachtet und diagnostiziert werden. Eine gute Diagnose ermöglicht die richtige Behandlungsplanung. So werden alle notwendigen Behandlungsbedürfnisse frühzeitig erkannt und größere Probleme vermieden.
In der Abteilung für orale Diagnose und Radiologie werden nach Erhalt der ersten Aufzeichnungen der Patienten ihre Untersuchungen im Detail durchgeführt. Dann werden je nach Behandlungsbedarf eine oder mehrere Zahnfilme entnommen und der Behandlungsplan bestimmt.
In Übereinstimmung mit der durchgeführten Behandlungsplanung werden die Patienten an Fachärzte verwiesen, die ihre Behandlung beginnen. Es ist die Aufgabe unserer Abteilung, alle Fragen der Patienten zum Behandlungsplan und zur Dauer zu beantworten.
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